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Pool Planung

Sommerurlaub - diesmal im eigenen Garten. Ein spontaner Entschluß.
Dafür mußte aber ein Schwimmbad her!

Die wesentlichsten Faktoren beziehen sich auf die Platzverhältnisse und das Nutzungsbedürfnis. Soll es ein Schwimmbecken sein oder ein HOT-Whirlpool.

Beispiel:

Nicht zuletzt haben die Kinder der Bauherren-Familie an der Entscheidung einen wesentlichen Anteil.

Nach eingehender Information über verschiedene Bauweisen entschied sich die Familie für ein Fertigschwimmbad, denn man wünschte sich eine rasche und unkomplizierte Fertigstellung. Langlebig und robust sollte das Schwimmbad ebenfalls sein. Ein weiterer Grund für die Anschaffung war, daß das Thema "schöner Wohnen" sich nicht länger nur im Haus abspielen sollte.

"Wir wollen unseren Garten einfach aktiver nutzen. Vor einem Arbeitstag oder nach dem abendlichen Sport wirken ein paar Schwimmzüge an der frischen Luft Wunder".

Wasser-Attraktionen für Eltern und Kinder

Gemeinsam mit dem Schwimmbadspezialist wurde eine Wunschliste erstellt, denn die Ausstattung sollte sowohl die Erwachsenen fit halten als auch den Kindern Spaß machen. Empfohlen wurde daher den Einbau diverser Wasser-Attraktionen wie Schwimmtrainer (Gegenschwimmanlage), Nackendusche, Sprudelliege mit Rückenmassagedüsen und Unterwasser-Beleuchtung.

Auch an die Wärmeisolation und die Sicherheit der Anlage in Stillstandzeiten wurde gedacht, was durch die Planung einer "Rolladenabdeckung" gelöst wurde.

Da das Wohnhaus weder über einen Keller verfügte, noch die Garage den Platz hergegeben hätte, mußte die gesamte Schwimmbadtechnik separat untergebracht werden, am besten direkt am Becken. All das waren die Vorgaben für das neue Schwimmbad.

Das Modell "Capri" von RivieraPool konnte alle Anforderungen erfüllen. Eine untergebaute Kompakt-Technik beherbergt bei diesem Typ alle erforderlichen Aggregate unter einer aufklappbaren Duschtasse. Damit blieb hier lediglich die Strom- und Wasserversorgung zum Haus zu verlegen. Nach der Vermessung des Gartens war der Schwimmbad-Standort schnell ermittelt, und die Bauarbeiten konnten beginnen.

Da möglichst wenig des vorhandenen Rasens geopfert werden sollte, stach der Gartenbauer vorsichtig ganze Rasenstreifen ab und lagerte sie für ein paar Tage ein.

Für die Erdarbeiten wurde ein Bauunternehmen hinzugezogen. Ein Kleinbagger hob die Baugrube maßgerecht aus. Zur späteren Kontrolle des Grundwasserpegels und auch zur Absenkung des Druckwassers bei Hanglage wurde ein Entwässerungsschacht aus Betonringen gesetzt - eine kleine Mehranschaffung mit großer Wirkung.

Danach konnte bereits die Fundamentplatte gegossen werden. Sorgfältiges Nivellieren und Glätten der Platte waren Voraussetzungen für den einwandfreien Einbau des Fertigbeckens. Auf die Stunde genau traf der Spezialtransporter mit dem Fertigbecken auf der Baustelle ein. Angeliefert wurde die Anlage in zwei Komponenten; dem Beckenkörper und einem werkseitig ausgerüsteten Technikschacht, der zusammen mit den Rohrleitungen gleich an dem Becken angebracht wurde. Ein Autokran hob die Anlage vorsichtig über Büsche hinweg in die Baugrube. Das Einsetzen der übrigen Einbauteile schloß sich an. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die gesamte Technik fertig installiert, alles paßte zusammen. Selbst die vielen Details wie z.B. die Entlüftung für den Technik-Schacht oder der integrierte Oberflächenreiniger waren werkseitig vormontiert.

Die Duschtasse ist aufklappbar und ermöglicht den Zugang zur Technik. Auch der Unterflur-Rolladen inklusive Aufhängung und Antrieb kam werkseitig vormontiert. Ein zweiter Oberflächenreiniger (Skimmer) sorgt für Sauberkeit im Rolladenschacht.

Hinterfüllung mit Magerbeton

Der Beckenkörper wurde mit Holzbalken ausgespreizt und mit Folie gegen hineinfallende Gegenstände abgedeckt. Die Hinterfüllung nahm man per Hand vor, bei steigendem Wasserspiegel als "Ausgleichsdruck". Als alles in der Waage war, konnte es weitergehen mit der Befüllung bis fast unter den Rand. Zum zusätzlichen Halt der Seitenwände klappte man Erdanker aus, die später in den Betonmantel mit eingegossen wurden.Die Hinterfüllung des Fertigschwimmbeckens soll gewährleisten, daß das Becken dauerhaft stabil und frei von Verformungen in Erdreich sitzt, die Randplattierung und umgebende Terrassenplattierung eine stabile Auflage hat.

In diesem Zusammenhang sind drei Faktoren zu berücksichtigen:

1. Der Erddruck ist regional unterschiedlich, je nach Bodenmaterial, und hängt davon ab ob der Boden fest gewachsen oder lose gestreut ist. Diese Frage ist vor der Installation zu klären.

2. Schotter oder Sand als Hinterfüllmaterial drücken ihrerseits auf den Beckenkörper. Eine Deformation kann die Folge sein.

3. Schotter und Sand verdichten sich mit der Zeit, so daß sie keine stabile Auflage für die Rand- und Beckenplattierung bieten. Eine Verdichtung des Hinterfüllmatenals (rütteln) ist nicht möglich, weil hierdurch das Becken eingedrückt wird.

Aus diesen Gründen kann eine Hinterfüllung nur mit Beton, in Frage kommen. Beton nimmt den Erddruck auf (drückt nicht auf das Becken und verdichtet sich im Zeitablauf nicht), so daß eine stabile Unterkonstruktion für die Plattierung gegeben ist.

Der Gartenbauer begann damit, die Pflasterung der vorhandenen Terrasse zu erweitern und an das Becken heranzulegen. Er verlegte auch den Schwimmbad-Randstein, der mindestens "Liegebreite" haben sollte. Die noch offenen Bodenflächen wurden wieder mit dem eingelagerten Rollrasen belegt.

Die Premiere

Zur Freude der Bauherren-Familie war die gesamte Anlage nach ca. zwei Monaten badefertig. Eingeweiht wurde das neue Freibad bei einladendem Sommerwetter mit einem entsprechenden Grillabend.

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